Mittwoch, 28. März 2012

Osteraktion in der Seniorenresidenz

Gemeinsam geht alles besser. Diese Erfahrungen machten die Schülerinnen und Schüler der 3. HuS (Hauswirtschaft und Sozialwesen) - Gruppe am vergangenen Donnerstag. Egal ob Schlaganfallpatient oder Demenzkrankheit - die gemeinsame Aktion der Realschule plus Vulkaneifel mit den Seniorinnen und Senioren der Seniorenresidenz in Lutzerath macht glücklich. Maria, eine kleine zierliche Dame, die nicht gerne fotografiert werden möchte sagt: "Ich komme gerne hierhin, wegen der Kinder!" Alle strahlen. Es ist wortwörtlich Leben in der Bude. Die Werkstatt der Ergotherapie ist zum Bersten gefüllt mit 6.-Klässlern und Senioren. So langsam hat sich rumgesprochen, dass "die Schule" wieder da ist. Immer voller wird der Raum, wer keinen Stuhl mehr ergattert, nimmt auf seinem Rollator Platz. Osterhasen und Hühner werden gebastelt, ausgeschnitten, es wird geklebt und verziert. Diese sollen später auch die bettlägerigen Patienten erfreuen, die am Angebot nicht teilnehmen können. Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Aufgabe ernst. Sie helfen, leiten an und ganz nebenbei kommt man auch ins Gespräch. Berührungsängste werden abgebaut, man lernt für's Leben - und ganz nebenbei und unbewusst auch für die Schule. Jung hilft Alt hilft Jung - so einfach geht das.

Donnerstag, 8. März 2012

JUNG HILFT ALT HILFT JUNG ...

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Aber wie kann man im Unterricht für’s Leben lernen? Das überlegten sich die 6.-Klässler der Realschule plus Vulkaneifel im Fach „Hauswirtschaft und Sozialwesen“ und starteten ein einmaliges Sozialprojekt. Gemeinsam wurde überlegt, wie man in der heutigen Zeit soziales Engagement zeigen kann und wie genau dieses Projekt aussehen könnte. Die nahegelegene Seniorenresidenz brachte die Schüler darauf, auf den Arbeitstitel: „Jung hilft Alt hilft Jung“. Da der Sohn des Küchenchefs in der Gruppe ist, reifte die Idee, gemeinsam mit den Senioren etwas zu kochen. Mit selbstgebackenen Plätzchen wurden so zunächst in der Vorweihnachtszeit die Senioren besucht. Ein Gespräch mit der Heimleitung, dem Küchenchef sowie den Beschäftigungstherapeuten war die Begeisterung auf beiden Seiten groß. In regelmäßigen Abständen finden nun gemeinsame Koch- und Backaktionen statt, es wird gemeinsam gebastelt, musiziert, und erzählt. Die Kinder sind begeistert bei der Sache, die Senioren freuen sich über die Abwechslung. Und alle sind sich einig: Unterricht muss nicht immer im Klassenraum stattfinden – und man lernt bei dem Projekt tatsächlich was für’s Leben.





Mittwoch, 28. September 2011

Graffiti erwünscht!


Umgestaltung des Schulhofes in der Kreativ-AG der JuKuSch - Danke an die Sparkasse Mittelmosel für die Spende der Farben :O)

Zwei Mal 40 Jahre im Schuldienst!!!


Frau Schüller-Diewald konnte im September 2011 den beiden Kollegen Ruth Emmerich-Pauly und Gerold Hohl zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren.

Dienstag, 30. August 2011

RS+ Vulkaneifel räumt beim Kreissportfest ab!!!


Kreisjugendsportfest 2011


In der vergangenen Woche fand im Moselstadion in Zell bei strahlendem Sonnenschein das diesjährige Kreisjugendsportfest statt. Folgende Schulen waren am Start: Realschule plus Cochem, Realschule plus Kaisersesch, Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath, Realschule plus Blankenrath, Realschule Zell, IGS Zell

Auch in diesem Jahr erlangten die Schülerinnen und Schüler wieder tolle Ergebnisse in den Einzelwettkämpfen (Weitsprung – Brett- und Zonenabsprung -, Kugelstoßen, Hochsprung, 100-, 800- und 1.000 m-Lauf, Ballwurf (80 g und 200 g).

Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen im Dreikampf der Schülerinnen und Schüler B (Jahrgänge 98/99). Einen Pokal für den 1. Platz erhielt die Jungen-Mannschaft der IGS Zell. Bei den Schülerinnen B siegte die Realschule plus Vulkaneifel.

Im Einzelwettkampf – Dreikampf – erzielten Julian Weirich (IGS Zell) und Lena Wendels (Realschule plus Vulkaneifel) die besten Ergebnisse.

Der absolute Höhepunkt eines jeden Sportfestes ist der Staffellauf der Schulen. Hier belegte die Realschule plus Cochem einen hervorragenden 1. Platz

Die Kreisverwaltung bedankt sich recht herzlich bei der ausrichtenden Schule – der Realschule Zell – für die reibungslose Organisation und die hervorragende Verpflegung für die teilnehmenden Schüler und Kampfrichter.

Der verbleibende Gewinn wird in das Hungergebiet nach Somalia gespendet.

WINNEBURG


Was auf der Cochemer Winneburg kreucht, fleucht und wächst

Cochem - „Denkmal und Lebensraum Winneburg - früher und heute“, so ist ein Projekt überschrieben, in dem Schüler der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath seit dem vergangenen Jahr die Burgruine über dem Enderttal bei Cochem erforschen. Zum Tag der Umwelt katalogisierten sie mit Mechthild Haupts, bei der Cochem-Zeller Kreisverwaltung unter anderem für Umwelterziehung zuständig, Pflanzen und Tiere, die zwischen den Mauerresten leben. Unter anderem trafen die Projektteilnehmer dabei auf den Weißen Mauerpfeffer oder den Großen Fuchs.


Mit Mechthild Haupts, Umweltberaterin der Cochem-Zeller Kreisverwaltung, erkunden Schüler der Realschule plus die Burgruine Winneburg.

Dank Christian Fischer von der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem hatten die jungen Forscher freie Fahrt zu ihrem abgelegenen Forschungsobjekt. Kaum waren sie auf der Winneburg angekommen, entdeckte ihre Fachberaterin Mechthild Haupts auch schonen einen seltenen Apollofalter auf einer Felswand. Andere Exemplare der unter Naturschutz stehenden Schmetterlingsart labten sich zum Beispiel am Nektar der Flockenblume.

Raupen haben den Mauerpfeffer zum Fressen gern

Den Weißen Mauerpfeffer, eine wichtige Nahrung für Raupen, entdeckten die Schüler der Klassen 5 bis 7 auf ansonsten recht unscheinbaren steinernen Wänden. Vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ist die Winneburg als Wärmespeicher mitten im kühlen Wald ein Zuhause. Das Projekt der Lutzerather Schüler ist Teil der Initiative „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie will damit für Probleme des Denkmal- und Naturschutzes sensibilisieren, steht der Schule fachlich, organisatorisch und finanziell zur Seite. Auch die Sparkasse Mittelmosel und der Naturschutzbund unterstützen die Winneburg-Forschung der Schüler.

Das Leben breitet sich dort aus, wo man es am wenigsten vermutet

Lupen und Bestimmungsbücher waren wichtige Arbeitsmittel bei der jüngsten Expedition am Tag der Umwelt. Die Gruppe schaute sich selbst Felsen und Mauern ganz genau an und stellte fest: Das Leben breitet sich selbst dort aus, wo man es am wenigsten vermutet. Tim Wierschheim zum Beispiel stieß auf einen scheinbar toten Schmetterling. Als die Schüler sich ihn genauer anschauten, flatterte jedoch plötzlich ein höchst lebendiger Großer Fuchs davon.

Zu den auffälligsten Blüten zwischen den Burgresten gehörte die die der Glockenblume. Projektleiter Gerhard Dietz bedankte sich bei Haupts, die den Nachwuchsforschern auch weiterhin beim Ergänzen ihrer Pflanzenliste helfen will. Während einer Führung über die Winneburg stellte Jan Fischer Eckpunkte aus der Geschichte des relativ unbeachteten Bauwerks vor. Unterstützt wurde er dabei von Lehrer Dietmar Grewenig, der für den historischen Teil des ein Schuljahr dauernden Projekts verantwortlich ist.

Jonas Stock filmte die Präsentation, die künftig in einem Informationsheft oder auf einer CD veröffentlicht werden soll. Allerdings blieben noch viele Fragen offen, etwa die, was sich wohl einst, zu Ritterzeiten, in einem bestimmten Kellergewölbe abgespielt haben mag.

In Kürze wollen die die jungen Winneburg-Forscher noch einmal mit der Tierwelt in der Ruine befassen, insbesondere in der Dämmerung und bei Nacht. Auf diese Weise werden sie ihr Projekt abrunden. Die Resultate ihrer Arbeit sollen dann auch im Internet nachzulesen sein. dad

Wer schon jetzt mehr über das Projekt erfahren sollte, wird ebenfalls im Netz fündig: www.denkmal-aktiv.de (Rubrik „Schulen“, dann „Rheinland-Pfalz“)

ADAC - Aktion zur Sicherheit auf dem Schulweg

SchulbusBegleiterausbildung erfolgreich gestartet

SchulbusBegleiter in Lutzerath ausgebildet

Schubsen unter Mitschülern, Gedrängel beim Ein- und Aussteigen, Streit um Sitzplätze, Beschimpfungen untereinander und Sachbeschädigungen oder Beschmutzungen im Bus – so oder ähnlich geht es häufig an Haltestellen und im Bus zu. Das soll sich in Lutzerath und Ulmen ändern. Hier haben sich 16 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Vulkaneifel am 24. und 25. Mai 2011 unter der Leitung von Nadine Weber zu SchulbusBegleitern ausbilden lassen. Das Projekt ist ein ergänzender Baustein zur BusSchule, die im vergangenen Schuljahr von Oberkommissar Wolfgang Behrens von der PI Cochem durchgeführt worden war, der nun auch den rechtlichen Teil der Schulung abdeckte und die Schüler für dieses Thema sensibilisierte.



Der Bus zählt statistisch gesehen zwar zu den sichersten Verkehrsmitteln, doch beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt kommt es immer wieder durch Fehlverhalten der Fahrgäste zu Unfällen. Die SchulbusBegleiter sorgen für mehr Sicherheit und Ordnung. Im Bus achten sie darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen oder anderen Gegenständen belegt, freie Plätze auch tatsächlich genutzt, jüngere Kinder nicht bedrängt und Aus- und Einsteigende nicht behindert werden. In ihrer Ausbildung lernen die SchulbusBegleiter auch, bei Streitereien verbal und ohne körperlichen Einsatz einzugreifen. Falls Worte nicht nutzen, melden sie diese Vorfälle der Schulleitung oder an die Lehrkraft, die für Verkehrserziehung in der Schule zuständig ist. Nicole Schäfer von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz führte dazu in der zweitägigen Ausbildung zahlreiche Übungen und Rollenspiele zum Deeskalationstraining durch, und um die Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu schulen.

Dieter Börsch von der RMV ist Bustrainer und übte mit den Schülern in der Praxis, in welchen Situationen ein SchulbusBegleiter tätig werden sollte. Die Firma Zickenheiner stellte hierzu kostenlos einen Bus zur Verfügung, den der mittlerweile pensionierte Betriebsleiter Herr Kurzke für den zweiten Tag der Ausbildung vor Ort bereitstellte. Die Aufgaben eines SchulbusBegleiters beim Ein- und Aussteigen und der Einsatz während der Fahrt wurden hier beispielhaft geübt.

Damit die SchulbusBegleiter auch optisch von allen zu erkennen sind, erhielt jeder Schüler eine Armbinde überreicht, die von der Sparkasse Mittelmosel bereitgestellt wurden. 


Warum SchulbusBegleiter?

Der Bus zählt statistisch gesehen zwar zu den sichersten Verkehrsmitteln, doch beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt kommt es immer wieder durch Fehlverhalten der Fahrgäste zu Unfällen. Der Einsatz von SchulbusBegleitern soll

•mehr Sicherheit für die Schulkinder erreichen,
•die Kommunikation untereinander verbessern,
•dem Fehlverhalten der Fahrgäste vorbeugen,
•Gewalt minimieren,
•Beschädigungen am Bus reduzieren und
•somit das Busfahren für alle Fahrgäste auch attraktiver machen.

Wer wird SchulbusBegleiter?

Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Stufen haben sich freiwillig für den Einsatz als SchulbusBegleiter gemeldet. Voraussetzung war das Einverständnis der Lehrkräfte und der Eltern.

Welche Ausbildung erhalten SchulbusBegleiter?

Die Polizei, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und die beteiligten Busunternehmen bilden die SchulbusBegleiter in einer zweitägigen Veranstaltung aus.

Inhalte der Ausbildung:

•Deeskalationstraining (Kern der Ausbildung)
•Kommunikationstraining
•Schulung der Teamfähigkeit
•rechtlicher Hintergrund
•Sicherheitseinrichtungen im Bus

Welche Aufgaben haben die SchulbusBegleiter?

Die SchulbusBegleiter sorgen für mehr Sicherheit und Ordnung. Im Bus achten sie darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen oder anderen Gegenständen belegt, freie Plätze auch tatsächlich genutzt, jüngere Kinder nicht bedrängt und Aus- und Einsteigende nicht behindert werden.

Was passiert bei Konflikten?

In ihrer Ausbildung lernen die SchulbusBegleiter, bei Streitereien verbal und ohne körperlichen Einsatz einzugreifen. Falls Worte nicht nutzen, melden sie diese Vorfälle der Schulleitung oder an die Lehrkraft, die für Verkehrserziehung in der Schule zuständig ist.


Pressekontakt: Unfallkasse Rheinland-Pfalz (presse[at]ukrlp.de)
www.ukrlp.de

Bolivienaktion bringt neue Spendengelder

Präsentationsfest ist voller Erfolg


Präsentationsfest der Projekttage

am Samstagvormittag, 13.08.2011 ab 8.30 Uhr am Schulstandort Lutzerath.

Mitmachaktionen der Projekte

ausprobieren, knifflige Fragen, kleine Aufführungen (Musik, Sport)

Präsentation der Jugendkunstschule Klotten/Kail

Den Abschluss des Projektfestes bildet eine

Tombola

die am Ende des Festes ausgelost wird.

Die Lose sind am Samstag in der Schule erhältlich.

Die Themen unserer Schüler-Projekte:

Faszination Weltall - Naturgewalt Vulkanismus -

Wir sind fit-mach mit! - Percussions selber bauen

Außerdem: Kaffee und Kuchen, Siedewürstchen…

Projekttage am Standort Lutzerath


Präsentationsfest der Projekttage

am Samstagvormittag, 13.08.2011 ab 8.30 Uhr am Schulstandort Lutzerath.

Mitmachaktionen der Projekte

ausprobieren, knifflige Fragen, kleine Aufführungen (Musik, Sport)

Präsentation der Jugendkunstschule Klotten/Kail

Den Abschluss des Projektfestes bildet eine

Tombola

die am Ende des Festes ausgelost wird.

Die Lose sind am Samstag in der Schule erhältlich.

Die Themen unserer Schüler-Projekte:

Faszination Weltall - Naturgewalt Vulkanismus -

Wir sind fit-mach mit! - Percussions selber bauen

Außerdem: Kaffee und Kuchen, Siedewürstchen…

BusSchule 2 - Gemeinsame Aktion der 4. und 5. Klässler

Im Rahmen des Schnuppertages sind alle kommenden Fünftklässler eingeladen, gemeinsam mit den aktuellen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 an der Aktion BusSchule teilzunehmen.

Vertretungskraft Nina Fuchs verlässt uns

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt uns unsere liebgewonnene Vertretungskraft Nina Fuchs. Ihr Vertrag läuft im neuen Schuljahr aus. Sie darf sich freuen über einen Vertrag an der RS+ Gillenfeld.
Auf diesem Wege: Vielen Dank für deine Unterstützung und die geleistete Arbeit!
Vergiss uns nicht!

Schulentlassung 2011 - Impressionen


Abschlussgottesdienst in Ulmen


Entlassfeier im Ulmener Bürgersaal

Die geladenen Ehrengäste

Frau Schüller-Diewald begrüßt die Gäste und gibt einen Ausblick auf das, was da noch kommen mag!
Sie zeigt positive Lebenswege ehemaliger Schüler der schule auf.

 Verbandsgemeindebürgermeister Alfred Steimers beim Grußwort
Auch der Ulmener Ortsbürgermeister kommt als "Hausherr" zu Wort


Der Schulchor präsentiert einige Schwungvolle Songs,
 auch Julia Gornus trägt am Klavier gekonnt zum Rahmenprogramm bei.


Neben dem eigentlichen Höhepunkt der Entlassfeier - nämlich der Übergabe der Zeugnisse - stellt die Tanzvorführung mit David Cosmulicis spektakulären Tanzeinlagen ein Highlight dar.



DIE ENTLASSSCHÜLER 2011


Time to say GOOD BYE!!!

Freitag, 26. August 2011

Ruth Emmerich-Pauly nach 40 Jahren in verdienten Ruhestand verabschiedet

Mit Ende des Schuljahres 2010/2011 verließ uns unsere Kollegin Ruth Emmerich-Pauly unser Kollegium nach 40 Jahren im Schuldienst. Sie blickt zurück auf viele schöne Jahre, in denen sie vor allem Handarbeit, Hauswirtschaft, Textiles Gestalten und Englisch unterrichtete.



Zum Abschied gab's noch ein Liedchen:
Marmor, Stein und Eisen bricht

Weine nicht, wenn du uns verlässt, dam-dam, dam-dam
schreibst nie mehr einen Englischtest, dam-dam, dam-dam

Hüs und Noten in Mitarbeit
davon bist du nun endlich befreit.
Alles, alles geht vorbei
doch wir sind uns treu.

Textiles Gestalten und Hausarbeit, ham-ham, ham-ham
damit hast du die Schüler erfreut, ham-ham, ham-ham

Gewirkt hast du hier als Küchenfee,
dabei kochtest du mehr als Kaffee
Häkeln, Stricken und Makramé,
dass du jetzt gehst tut uns weh.

40 Jahre lang Lehrerin, man-man, man-man
was kommt einem da in den Sinn, man-man, man-man

Rauchen, Plätzchen und Rheinzeitung,
wer übernimmt uns’re Versorgung.
Ersatz für dich, den gibt es nicht,
denn du bist einmalig.

Everybody now!
Marmor, Stein und Eisen bricht,
aber uns’re Erinnerung nicht.
Alles, alles geht vorbei,
doch wir sind uns treu.

Theater-AG feiert Debüt

Unter der Leitung der Schauspielerin Mira Naß und der pädagogischen Fachkraft Katharina Kock studierten die jungen Nachwuchsschauspielerinnen und Schauspieler ihre Rollen ein und begeisterten ein breites Publikum.





Herr Philippsen ist neuer Vertrauenslehrer am Standort Lutzerath

Für das Schuljahr 2011/2012 wählten die Klassensprecher Dominik Philippsen zum neuen Vertrauenslehrer. Herzlichen Glückwunsch!!!

AFRIKA zu Gast in Lutzerath

Als Dankeschön für das von den Schülerinnen und Schülern unterstützte Projekt der Realschule plus Vulkaneifel wurde den Schülern ein Film über Afrika präsentiert, eine Expertin stand Rede und Antwort und zeigte auch Produkte und Materialien, die aus Afrika stammen. Die Kinder waren begeistert und konnten so auch nachvollziehen, wohin das gespendete Geld fließt.




Sonntag, 29. Mai 2011

SPANNUNG PUR - Krimiautor fesselt Ulmener Schüler

Tatort Klassenzimmer

Am Montag, 9. Mai fand ein etwas anderer Deutschunterricht an unserer Schule statt. Der Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf erzählte den Schülern des 9. Und 10. Schuljahres von seiner Arbeit als Schriftsteller, Drehbuchautor und einem sagenhaften Werdegang.
Die Schüler, die mit sehr gemischten Gefühlen zu der Vorlesung erschienen, saßen bereits nach fünf Minuten gebannt auf ihren Stühlen.
Klaus-Peter Wolf fesselte sie mit der Geschichte, wie er als 14-jähriger eine Kurzgeschichte an über 200 Zeitungen in der ganzen Bundesrepublik verschickte, sich für das Porto Geld bei Mitschülern lieh und dann wochenlang auf Antwort wartet. Tatsächlich druckten 40 Zeitungen seine Geschichte. Der Beginn einer großen Karriere. Autoren wie Heinrich Böll und Max von der Grün unterstützten ihn, wurden seine Mentoren und bereits mit 16 Jahren war er Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband.
Klaus-Peter Wolf erzählte auch von der schwierigen Jugend im Elternhaus und dass die Situation nicht besser wurde, weil er zu dieser Zeit bereits mehr verdiente als sein Vater. Oder bei den Lehrern gefürchtet war, weil der eine oder andere einen Artikel über sich in der Tageszeitung wiederfand.
Er erzählte von der Arbeit ein Drehbuch für den ARD-Krimi Tatort zu schreiben oder Polizeiruf 110 und wie er Ideen für seine Geschichten auf den Lesereisen sammelt.
Unter anderem hält er auch Lesungen in Gefängnissen – vor Fachpublikum, wie er es nannte. 270 Tage im Jahr ist er unterwegs und spricht über seine Arbeit, stellt Bücher vor und dabei entstehen neue.
Über 8 Millionen verkaufte Bücher, mehr als 150 Stunden Fernsehunterhaltung (bzw. –spannung) gehen auf seine Kosten.
Er las Ausschnitte aus seinem Buch „Ostfriesen-Sünde“ vor und aus „Todesbrut“.
Bei Ostfriesen-Sünde handelte es sich um einen Serienmörder, der junge Frauen lebendig einmauert. Ein kleiner Junge entdeckt eine Frau in einem Rohbau, aber dem Jungen glaubt niemand. Nur der Mörder findet heraus, dass der Junge hinter sein Geheimnis kam. Klaus-Peter Wolf verriet natürlich nicht das Ende des Krimis. Ein enttäuschtes Stöhnen war das Ergebnis.
Den Zehntklässlern las er aus dem Thriller „Todesbrut“ vor, wo eine Fähre von Emden nach Borkum unterwegs ist. Aber sie darf nicht anlegen. In Emden grassiert ein aggressiver, tödlicher Virus. Die Insassen der Fähre stehen vor einer folgenschweren Entscheidung: In Borkum dürfen sie nicht anlegen, aber nach Emden wollen sie nicht zurück, weil an Bord noch niemand infiziert ist. Oder doch? Als ein Fünfjähriger anfängt zu niesen, bricht Panik aus und manche sind bereit, das Kind über Bord zu werfen.
Damit hatte Klaus-Peter Wolf die Neugier aller geweckt. Direkt im Anschluss an die Lesung (keiner wollte aufstehen und gehen), verteilte er noch Autogramme und signierte Bücher. Die Treffpunkt-Tatort-Reihe wurde sofort ausgeliehen. Krimis, die von Jugendlichen an einer Kölner Schule erzählen, wobei „Sklaven und Herren“ das wohl eindrucksvollste und zugleich brutalste, weil es das (leider) realistischste seiner Bücher ist.
Dieser sehr kurzweilige und interessante Vormittag war nur möglich, weil wir die finanzielle Unterstützung von einigen Förderern hatten, denen wir hiermit ein herzliches Dankeschön sagen. Zuerst benannt sei  Bürgermeister Alfred Steimers und die Verbandsgemeinde Ulmen, desweiteren das RWE, die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel, die Sparkasse Mittelmosel und der Förderverein der Realschule plus. Zusätzlich hatte uns die Caritas-Druckerei in Ulmen tolle Plakate gefertigt, die die Autorenlesung Wochen vorher ankündigten.
Allen Sponsoren sei hiermit noch einmal ganz herzlich gedankt!